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Kajaks

Was Sie beim Kauf eines Kajaks beachten sollten und wie Sie das richtige Boot für sich finden.

Das Kajakfahren ist eine wunderschöne Freizeitbeschäftigung, die herrlichen Naturgenuss garantiert und ein gutes Stück Freiheit schenkt. Das von den Eskimos erfundene kleine, wendige Boot, das mithilfe eines Doppelpaddels angetrieben wird, gibt es in zahlreichen verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Kajak zu kaufen, steht deswegen häufig vor der Frage, welches Boot das richtige ist. Die wichtigste Überlegung dabei ist, wo Sie das Kajak nutzen möchten. Je nach dem, ob Sie in einem Kajak gemütlich die Natur auf ruhigen Flüssen und Kanälen genießen, rasant auf Wildgewässern Stromschnellen bezwingen oder auf dem offenen Meer die endlose Weite erleben wollen – die Art Ihrer bevorzugten Aktivität gibt Aufschluss darüber, welches Boot am besten zu Ihnen passt. Wir stellen Ihnen nachfolgend die beliebtesten Kajak-Arten näher vor, geben Tipps zu Ausstattung und Zubehör und verraten Ihnen alles, was Sie sonst noch wissen müssen, damit Sie die Zeit in Ihrem Kajak vollends auskosten können.

Welche Arten von Kajaks gibt es?

Es gibt viele verschiedene Arten von Kajaks, von denen wir Ihnen alle gängigen Modelle in unserem Shop anbieten. Grundsätzlich werden Kajaks nach Art der Aktivität oder des Gewässers eingeordnet, auf dem sie verwendet werden. Nachfolgend stellen wir Ihnen die wichtigsten Kajak-Typen näher vor.

Angelkajak

Das Angelkajak ist ideal für alle, die gleich zwei reizvolle Freizeitbeschäftigungen miteinander kombinieren wollen: Kajakfahren und Angeln. Das Angeln macht im Kajak besonders viel Spaß und bringt einige Vorteile mit sich: Direkt auf dem Wasser hat der Angler viel mehr Spots zur Auswahl als am Ufer und die Naturverbundenheit sowie die Intensität sind höher. Beim Kajakangeln lautet die Devise: Mittendrin statt nur dabei!

Bei den Angelkajaks haben Sie die Wahl zwischen preisgünstigen Modellen, die klassisch per Doppelpaddel angetrieben werden und solchen, die mit einem Tretantrieb ausgestattet sind. Die Kajaks mit Paddel wiegen meist weniger und bieten mehr Platz, weil kein Fußantrieb eingebaut ist. Dafür müssen Sie bei diesen Modellen das Paddel weglegen, wenn Sie zur Angel greifen wollen. Wer die Angelrute halten und gleichzeitig das Kajak bewegen will, zum Beispiel beim Schlepp- und Vertikalangeln, profitiert von einem Tretantrieb. Für andere Angeltechniken wie Fliegenfischen oder Spinnfischen ist der Paddelantrieb ebenfalls gut geeignet. In unserem Shop finden Sie eine Auswahl hochwertiger Angelkajaks, mit denen der nächste Ausflug zum Fischen garantiert ein Erfolg wird!

Freizeitkajaks

Freizeitkajaks sind ideal für Einsteiger, denn sie sind relativ günstig und eignen sich hervorragend für ruhige Gewässer wie Seen und träge dahinfließende Flüsse und Kanäle. Die Freizeitkajaks verfügen üblicherweise über einen recht flachen Rumpf und sind breiter als zum Beispiel Tourenkajaks. Durch dieses Plus an Breite sind die Boote besonders stabil und kippsicher, dafür allerdings weniger schnell. Da sie in der Regel eine Länge unter vier Metern aufweisen, lassen sie sich problemlos steuern. Nachteil der geringen Länge ist ein begrenzter Platz für Gepäck, was sie für längere Touren weniger eignet. Meist sind sie mit einer geräumigen Luke ausgestattet, was den Ein- und Ausstieg erleichtert und Anfängern ebenfalls entgegenkommt. Wer sich ein Kajak kaufen möchte, um gelegentlich auf ruhigen Gewässern zu fahren und die Natur zu genießen, ist mit einem Freizeitkajak gut beraten.

Sit-on-Top-Kajaks

Die Sit-on-Top-Kajaks gehören zu den Freizeitkajaks und sind für Einsteiger bestens geeignet. Wie der Name andeutet, sitzt man offen auf diesen breiten und stabilen Booten und nicht in einem Cockpit wie bei anderen Modellen. Das Ein- und Aussteigen fällt dadurch besonders leicht und sollten Sie auf dem Wasser einmal umkippen, sind Sie nicht mit dem Boot verbunden. Das ist für Anfänger oft wesentlich angenehmer, als beim Kentern auch noch irgendwie Aussteigen zu müssen. Konstruktionsbedingt verfügen diese Modelle über Renzlöcher im Rumpf, die das Spritzwasser ableiten. Das heißt, Sie kommen immer mit Wasser in Berührung, weswegen sich diese Kajaks eher für den Sommer und schönes Wetter eignen. Für kalte und offene Gewässer sowie längere Kajak-Touren sind andere Modelle zu bevorzugen.

Tourenkajaks

Tourenkajaks sind ideale Boote für Fortgeschrittene, die schon eine gewisse Erfahrung haben und ausgedehnte Tages- oder Mehrtagestouren auf Seen, Flüssen oder gar dem offenen Meer planen. Die schnittigen und schnellen Kajaks verfügen meist über ein Ruder, das auch bei windigem Wetter für Spurtreue sorgt, und genügend Stauraum, um für die längeren Touren gut gerüstet zu sein. In den komfortabel konzipierten Cockpits, die mit einer Spritzdecke verschlossen werden können, lässt es sich dank ausreichender Beinfreiheit gut den ganzen Tag aushalten. Im Vergleich zu Freizeitkajaks sind diese Boote länger und auch schwerer.

Seekajaks

Seekajaks sind geeignete Boote für versierte Kajakfahrer, die auch unter widrigen Bedingungen längere Touren auf offenen Gewässern unternehmen möchten. Die sehr schlanken und langen Kajaks wurden so konzipiert, dass sie auch rauen Winden und regem Wellengang standhalten. Mit ihrem v-förmigen Rumpf und einem Ruder oder Steg lassen sich die Kajaks jederzeit in der Spur halten. Die Cockpits wurden extra eng und klein gestaltet, damit sie sich leichter unter Zuhilfenahme einer Spritzdecke trocken halten lassen. Meist sind diese Boote, mit denen wirklich nur passionierte Kajakfahrer mit ausreichend Erfahrung unterwegs sein sollten, mit diversen Extras ausgestattet, die sie für alle Eventualitäten rüsten.

Wildwasserkajaks

Wenn Sie das Kajakfahren als Extremsport sehen und über einen reißenden Fluss mit Stromschnellen sausen möchten, dann benötigen Sie ein Wildwasserkajak. Diese aus besonders robusten Materialien gefertigten schnittigen Boote sind meist nur zweieinhalb bis drei Meter lang, weshalb sie wenig Stauraum bieten und sich nicht für längere Touren eignen. Die kompakten Abmessungen begünstigen wiederum den Transport der speziell für den Nervenkitzel auf Wildwasser hergestellten Boote. Unter den Wildwasserkajaks gibt es noch verschiedene Unterarten, wie zum Beispiel Riverrunner und Creeker, die besondere Spezifikationen aufweisen.

Die Kajak-Ausstattung: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Damit Sie sich wohl und sicher in Ihrem Kajak fühlen, ist eine vernünftige Ausstattung bedeutsam. Schließlich wollen Sie lange Freude an Ihrem Boot haben und jede Tour vollends genießen. Nachfolgend verraten wir Ihnen, worauf Sie bei der Ausstattung besonders achten sollten.

Sitz: Der Sitz ist natürlich maßgeblich für den Komfort an Bord und gerade bei Kajaks, die für längere Touren auf unruhigen Gewässern ausgelegt sind, von besonderer Bedeutung. Touren- und Seekajaks sollten über eine verstellbare, gepolsterte Sitzanlage mit einer soliden Fußstütze und einem verstellbaren Rückengurt verfügen. In unserem Shop finden Sie auch Zubehör, wie etwa Sitzauflagen, mit denen Sie Ihr Kajak so komfortabel wie möglich gestalten können.

Doppelpaddel: Ohne das Paddel käme das Kajak gar nicht voran, deswegen ist ein gutes Doppelpaddel fast soviel wert wie das Boot selbst. In der Regel ist das passende Paddel beim Kajak-Kauf mit dabei. Es sollte zur Körpergröße des Benutzers passen und aus einem möglichst leichten und gleichzeitig stabilen Material gefertigt sein. Besonders hochwertige Doppelpaddel bestehen aus Fiberglas – diese zeichnen sich durch ihre Leichtigkeit und gute Kraftübertragung aus, wodurch Sie spürbar weniger Kraftaufwand beim Paddeln benötigen.

Steuer: Touren- und Seekajaks benötigen Steuereinrichtungen, damit sie bei starkem Seegang und Wind in der Spur bleiben. Entweder handelt es sich dabei um eine Steueranlage mit Ruder, das über Fußpedalen bedient wird, oder ein sogenanntes Skeg. Das ist eine starre Flosse am Heck des Kajaks, die sich ein- und ausfahren lässt und dafür sorgt, dass das Kajak nicht abdriftet.

Beachten Sie beim Kajak-Kauf auch die Stauräume, die bei Tages- und Mehrtagestouren ausreichend Platz für das Gepäck bieten sollten. Die sogenannte Tagesluke ist beim Paddeln in Griffweite und eignet sich zur Unterbringung einer Wasserflasche und kleiner Snacks. Zu einem guten Handling des Kajaks tragen eine Deckbeleinung, die auch den Wiedereinstieg nach dem Kentern erleichtert, und Tragegriffe bei. Denken Sie in diesem Zusammenhang auch daran, wie Sie das Kajak transportieren möchten (siehe Zubehör).

Welches Zubehör für das Kajakfahren benötigt wird

Bevor der Spaß auf dem Wasser losgeht, benötigen Sie noch ein Mindestmaß an Zubehör. Was Sie für Ihr Kajak-Vergnügen keinesfalls vergessen sollten, verraten wir Ihnen nachfolgend.

Bootswagen oder Dachträger

Für den Transport eines Festrumpfkajaks benötigen Sie einen Dachträger fürs Auto und gegebenenfalls einen Bootswagen für den Transport an Land. Der Dachträger sowie auch das Kajak selbst müssen fachgerecht montiert werden und dürfen die erlaubte Dachlast nicht überschreiten. Wenn Sie sich den Aufwand sparen möchten, können Sie sich auch ein Falt- oder Hybridkajak zulegen, das in den Kofferraum passt.

Schwimmweste

Safety first gilt auch beim Kajakfahren. Nicht nur Nichtschwimmer sollten bei den Touren eine Schwimmweste tragen. Wenn das Kajak mal kentert, sorgt die Weste für einen sofortigen Auftrieb. Ohne Weste zieht die Kleidung den Gekenterten dagegen nach unten und dieser benötigt mehr Kraft, um sich über Wasser zu halten. Während die meisten Kajakfahrer mit sogenannten Paddelwesten auskommen, sind für Nichtschwimmer und Kinder richtige Rettungswesten erforderlich.

Wenn nicht gerade warmes Badewetter herrscht, ist auch ein Kälteschutz in Form von entsprechender Kleidung unbedingt erforderlich. Beachten Sie hierbei, dass kaltes Wasser die Körperwärme viel rascher herunter kühlt als kalte Umgebungsluft. Für längere Touren sollten Sie sich also unbedingt einen Neoprenanzug und entsprechende Handschuhe besorgen, um unterwegs nicht zu unterkühlen. Ebenfalls bei jeder Tour dazu gehört ausreichend Proviant – vor allem Wasser ist wichtig, aber auch etwas für die schnelle Energie darf nicht fehlen.

Was Sie beim Kauf eines Kajaks beachten sollten und wie Sie das richtige Boot für sich finden. Das Kajakfahren ist eine wunderschöne Freizeitbeschäftigung, die herrlichen Naturgenuss garantiert... mehr erfahren »
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Kajaks

Was Sie beim Kauf eines Kajaks beachten sollten und wie Sie das richtige Boot für sich finden.

Das Kajakfahren ist eine wunderschöne Freizeitbeschäftigung, die herrlichen Naturgenuss garantiert und ein gutes Stück Freiheit schenkt. Das von den Eskimos erfundene kleine, wendige Boot, das mithilfe eines Doppelpaddels angetrieben wird, gibt es in zahlreichen verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Kajak zu kaufen, steht deswegen häufig vor der Frage, welches Boot das richtige ist. Die wichtigste Überlegung dabei ist, wo Sie das Kajak nutzen möchten. Je nach dem, ob Sie in einem Kajak gemütlich die Natur auf ruhigen Flüssen und Kanälen genießen, rasant auf Wildgewässern Stromschnellen bezwingen oder auf dem offenen Meer die endlose Weite erleben wollen – die Art Ihrer bevorzugten Aktivität gibt Aufschluss darüber, welches Boot am besten zu Ihnen passt. Wir stellen Ihnen nachfolgend die beliebtesten Kajak-Arten näher vor, geben Tipps zu Ausstattung und Zubehör und verraten Ihnen alles, was Sie sonst noch wissen müssen, damit Sie die Zeit in Ihrem Kajak vollends auskosten können.

Welche Arten von Kajaks gibt es?

Es gibt viele verschiedene Arten von Kajaks, von denen wir Ihnen alle gängigen Modelle in unserem Shop anbieten. Grundsätzlich werden Kajaks nach Art der Aktivität oder des Gewässers eingeordnet, auf dem sie verwendet werden. Nachfolgend stellen wir Ihnen die wichtigsten Kajak-Typen näher vor.

Angelkajak

Das Angelkajak ist ideal für alle, die gleich zwei reizvolle Freizeitbeschäftigungen miteinander kombinieren wollen: Kajakfahren und Angeln. Das Angeln macht im Kajak besonders viel Spaß und bringt einige Vorteile mit sich: Direkt auf dem Wasser hat der Angler viel mehr Spots zur Auswahl als am Ufer und die Naturverbundenheit sowie die Intensität sind höher. Beim Kajakangeln lautet die Devise: Mittendrin statt nur dabei!

Bei den Angelkajaks haben Sie die Wahl zwischen preisgünstigen Modellen, die klassisch per Doppelpaddel angetrieben werden und solchen, die mit einem Tretantrieb ausgestattet sind. Die Kajaks mit Paddel wiegen meist weniger und bieten mehr Platz, weil kein Fußantrieb eingebaut ist. Dafür müssen Sie bei diesen Modellen das Paddel weglegen, wenn Sie zur Angel greifen wollen. Wer die Angelrute halten und gleichzeitig das Kajak bewegen will, zum Beispiel beim Schlepp- und Vertikalangeln, profitiert von einem Tretantrieb. Für andere Angeltechniken wie Fliegenfischen oder Spinnfischen ist der Paddelantrieb ebenfalls gut geeignet. In unserem Shop finden Sie eine Auswahl hochwertiger Angelkajaks, mit denen der nächste Ausflug zum Fischen garantiert ein Erfolg wird!

Freizeitkajaks

Freizeitkajaks sind ideal für Einsteiger, denn sie sind relativ günstig und eignen sich hervorragend für ruhige Gewässer wie Seen und träge dahinfließende Flüsse und Kanäle. Die Freizeitkajaks verfügen üblicherweise über einen recht flachen Rumpf und sind breiter als zum Beispiel Tourenkajaks. Durch dieses Plus an Breite sind die Boote besonders stabil und kippsicher, dafür allerdings weniger schnell. Da sie in der Regel eine Länge unter vier Metern aufweisen, lassen sie sich problemlos steuern. Nachteil der geringen Länge ist ein begrenzter Platz für Gepäck, was sie für längere Touren weniger eignet. Meist sind sie mit einer geräumigen Luke ausgestattet, was den Ein- und Ausstieg erleichtert und Anfängern ebenfalls entgegenkommt. Wer sich ein Kajak kaufen möchte, um gelegentlich auf ruhigen Gewässern zu fahren und die Natur zu genießen, ist mit einem Freizeitkajak gut beraten.

Sit-on-Top-Kajaks

Die Sit-on-Top-Kajaks gehören zu den Freizeitkajaks und sind für Einsteiger bestens geeignet. Wie der Name andeutet, sitzt man offen auf diesen breiten und stabilen Booten und nicht in einem Cockpit wie bei anderen Modellen. Das Ein- und Aussteigen fällt dadurch besonders leicht und sollten Sie auf dem Wasser einmal umkippen, sind Sie nicht mit dem Boot verbunden. Das ist für Anfänger oft wesentlich angenehmer, als beim Kentern auch noch irgendwie Aussteigen zu müssen. Konstruktionsbedingt verfügen diese Modelle über Renzlöcher im Rumpf, die das Spritzwasser ableiten. Das heißt, Sie kommen immer mit Wasser in Berührung, weswegen sich diese Kajaks eher für den Sommer und schönes Wetter eignen. Für kalte und offene Gewässer sowie längere Kajak-Touren sind andere Modelle zu bevorzugen.

Tourenkajaks

Tourenkajaks sind ideale Boote für Fortgeschrittene, die schon eine gewisse Erfahrung haben und ausgedehnte Tages- oder Mehrtagestouren auf Seen, Flüssen oder gar dem offenen Meer planen. Die schnittigen und schnellen Kajaks verfügen meist über ein Ruder, das auch bei windigem Wetter für Spurtreue sorgt, und genügend Stauraum, um für die längeren Touren gut gerüstet zu sein. In den komfortabel konzipierten Cockpits, die mit einer Spritzdecke verschlossen werden können, lässt es sich dank ausreichender Beinfreiheit gut den ganzen Tag aushalten. Im Vergleich zu Freizeitkajaks sind diese Boote länger und auch schwerer.

Seekajaks

Seekajaks sind geeignete Boote für versierte Kajakfahrer, die auch unter widrigen Bedingungen längere Touren auf offenen Gewässern unternehmen möchten. Die sehr schlanken und langen Kajaks wurden so konzipiert, dass sie auch rauen Winden und regem Wellengang standhalten. Mit ihrem v-förmigen Rumpf und einem Ruder oder Steg lassen sich die Kajaks jederzeit in der Spur halten. Die Cockpits wurden extra eng und klein gestaltet, damit sie sich leichter unter Zuhilfenahme einer Spritzdecke trocken halten lassen. Meist sind diese Boote, mit denen wirklich nur passionierte Kajakfahrer mit ausreichend Erfahrung unterwegs sein sollten, mit diversen Extras ausgestattet, die sie für alle Eventualitäten rüsten.

Wildwasserkajaks

Wenn Sie das Kajakfahren als Extremsport sehen und über einen reißenden Fluss mit Stromschnellen sausen möchten, dann benötigen Sie ein Wildwasserkajak. Diese aus besonders robusten Materialien gefertigten schnittigen Boote sind meist nur zweieinhalb bis drei Meter lang, weshalb sie wenig Stauraum bieten und sich nicht für längere Touren eignen. Die kompakten Abmessungen begünstigen wiederum den Transport der speziell für den Nervenkitzel auf Wildwasser hergestellten Boote. Unter den Wildwasserkajaks gibt es noch verschiedene Unterarten, wie zum Beispiel Riverrunner und Creeker, die besondere Spezifikationen aufweisen.

Die Kajak-Ausstattung: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Damit Sie sich wohl und sicher in Ihrem Kajak fühlen, ist eine vernünftige Ausstattung bedeutsam. Schließlich wollen Sie lange Freude an Ihrem Boot haben und jede Tour vollends genießen. Nachfolgend verraten wir Ihnen, worauf Sie bei der Ausstattung besonders achten sollten.

Sitz: Der Sitz ist natürlich maßgeblich für den Komfort an Bord und gerade bei Kajaks, die für längere Touren auf unruhigen Gewässern ausgelegt sind, von besonderer Bedeutung. Touren- und Seekajaks sollten über eine verstellbare, gepolsterte Sitzanlage mit einer soliden Fußstütze und einem verstellbaren Rückengurt verfügen. In unserem Shop finden Sie auch Zubehör, wie etwa Sitzauflagen, mit denen Sie Ihr Kajak so komfortabel wie möglich gestalten können.

Doppelpaddel: Ohne das Paddel käme das Kajak gar nicht voran, deswegen ist ein gutes Doppelpaddel fast soviel wert wie das Boot selbst. In der Regel ist das passende Paddel beim Kajak-Kauf mit dabei. Es sollte zur Körpergröße des Benutzers passen und aus einem möglichst leichten und gleichzeitig stabilen Material gefertigt sein. Besonders hochwertige Doppelpaddel bestehen aus Fiberglas – diese zeichnen sich durch ihre Leichtigkeit und gute Kraftübertragung aus, wodurch Sie spürbar weniger Kraftaufwand beim Paddeln benötigen.

Steuer: Touren- und Seekajaks benötigen Steuereinrichtungen, damit sie bei starkem Seegang und Wind in der Spur bleiben. Entweder handelt es sich dabei um eine Steueranlage mit Ruder, das über Fußpedalen bedient wird, oder ein sogenanntes Skeg. Das ist eine starre Flosse am Heck des Kajaks, die sich ein- und ausfahren lässt und dafür sorgt, dass das Kajak nicht abdriftet.

Beachten Sie beim Kajak-Kauf auch die Stauräume, die bei Tages- und Mehrtagestouren ausreichend Platz für das Gepäck bieten sollten. Die sogenannte Tagesluke ist beim Paddeln in Griffweite und eignet sich zur Unterbringung einer Wasserflasche und kleiner Snacks. Zu einem guten Handling des Kajaks tragen eine Deckbeleinung, die auch den Wiedereinstieg nach dem Kentern erleichtert, und Tragegriffe bei. Denken Sie in diesem Zusammenhang auch daran, wie Sie das Kajak transportieren möchten (siehe Zubehör).

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Safety first gilt auch beim Kajakfahren. Nicht nur Nichtschwimmer sollten bei den Touren eine Schwimmweste tragen. Wenn das Kajak mal kentert, sorgt die Weste für einen sofortigen Auftrieb. Ohne Weste zieht die Kleidung den Gekenterten dagegen nach unten und dieser benötigt mehr Kraft, um sich über Wasser zu halten. Während die meisten Kajakfahrer mit sogenannten Paddelwesten auskommen, sind für Nichtschwimmer und Kinder richtige Rettungswesten erforderlich.

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